Influencer Marketing – Gewusst wie

Influencer Marketing ist aus der Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken. Allerdings gehört Einiges dazu, die passende Persönlichkeit für eine Marke zu finden. Laut einer Studie des BVDW gibt heutzutage ein Großteil der Nutzer an, bereits über Social Media auf ein Produkt aufmerksam gemacht worden zu sein – oft geschieht dieser erste Kontakt über Influencer. Natürlich möchte kaum ein Unternehmen noch auf die Unterstützung von begeisterten Markenbotschaftern verzichten. Allerdings gibt es auf dem Weg zur erfolgreichen Influencer-Kampagne so einige Fallgruben, die es zu überspringen gilt.

Die Macht der Nische

Natürlich ist der Wunsch von Unternehmen groß, möglichst profilierte Influencer für sich zu gewinnen. In einigen Fällen ist das der beste Weg, um ein großes, junges Publikum zu erreichen. Doch bei einer effektiven Kampagne geht es nicht nur um Reichweite. Häufig steckt die wahre Stärke von Influencer Marketing an einer ganz anderen Stelle. Denn Micro-Influencer sind oftmals in der Lage, wesentlich gezielter und ungezwungener zu kommunizieren – vorausgesetzt man lässt ihnen freie Hand.

Vertrauen schlägt Kontrolle

Eine weitere bekannte Hürde bildet nämlich die zu strikte Kontrolle von Influencern. Strenge Auflagen, Vorgaben und Regeln sind ein guter Weg, den Influencern das zu nehmen, wofür sie gebraucht werden: ihre beliebte Persönlichkeit und die etlichen Fans, die daran hängen. Stattdessen muss eine intensive Kooperation zu einer Kampagne führen, die ganz auf Persönlichkeit, Marke und Zielgruppe ausgerichtet ist. Auch Vorschläge, Einwände und Bedenken der Influencer selbst sollten hier nicht auf taube Ohren treffen, schließlich kennen sie ihr Publikum am besten.

Der Blick nach vorn

Die Grenzen zwischen Prominenten und Instagram-Stars sind bereits seit einer Weile nicht mehr fest. Moderatoren, Serienstars und Sportler sind im Netz jetzt ebenso präsent wie Food- und Fitnessblogger. Dies öffnet Türen, aber erfordert auch eindeutige Botschaften. Neue Plattformen wie die Fitness-Community „Strava“ oder die Foto-Profi-Plattform „500px“ werden zweifellos zu einer noch effizienteren Kommunikation auf neuen Kanälen führen. Spezialisierte Netzwerke wie diese machen es künftig noch leichter, ausgefallene Nischen direkt anzusprechen. Eine Influencer-Kampagne muss sich des Themas und der Marke bestens bewusst sein, um die richtigen Zielgruppen zu erreichen.

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