Über Digitalisierung und Fashion

Digitalisierung und Fashion

Die Digitalisierung nimmt ihren Lauf und hat Einfluss auf verschiedenste Lebensbereiche. Arbeitnehmer fürchten zunehmend um die Sicherstellung ihres Jobs und kommuniziert wird über WhatsApp, Instagram oder Twitter.

Doch nicht nur die Gesellschaft, die digitale Marktwirtschaft oder die Autoindustrie haben sich verändert: Die Modebranche, noch immer eine der führen Industriezweige der internationalen Marktwirtschaft, hat zu kämpfen und muss zunehmend unternehmerische Konzepte verdigitalisieren, um künftig konkurrenzfähig zu bleiben. Der reguläre Einzelhandel wird mehr und mehr abgelöst vom E-Commerce, dem Einzelhandel online, stressfreieres und bargeldloses Zahlen inklusive.

Dass Social Media die moderne Plattform für Werbezwecke ist, ist nichts Neues. Influencer haben Supermodels der 90er Jahre wie Naomi Campbell oder Claudia Schiffer abgelöst. Werbeplakate, geshootet von Größen wie Peter Lindbergh, machen Platz für Smartphone-Formate für die digitale Landschaft Instagrams, um eine neue Zielgruppe zu erreichen; alles im Zeichen der Digitalisierung.

Der Einzelhandel ist noch immer von Bedeutung

Interessant zu beobachten ist auch die Entwicklung des sogenannten RoPo-Effekts, bei dem Kunden sich online über ein Produkt informieren, um anschließend in einem entsprechenden Store ihrer Wahl den finalen Kauf zu tätigen. Das zeigt, dass vor allem in der Textil- und Bekleidungsindustrie Bedarf an visueller Stimulation eines Produktes ist, um detailliertere Eindrücke zu vermitteln. Der Ausbau des Online-Shops dient zunehmend der Informationsbeschaffung. Doch auch das Bestehen des Einzelhandels ist aufgrund des RoPo-Effekts nach wie vor von immenser Bedeutung für den Endverbraucher – trotz zunehmender Digitalisierung der freien Marktwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kam ISM-Absolventen Alexander Friedhoff, der das Thema als Basis und Leitfaden seiner Bachelorarbeit nahm.

Ebenfalls von Bedeutung für die Modebranche ist der sogenannte „Zero Moment of Truth“, der, laut Alexander Friedhoff, als erster Augenblick des Kundenkontaktes mit dem entsprechenden Produkt definiert wird. Auch hierfür bleibt der Einzelhandel ein wichtiger Austragungsort.

Die Digitalisierung nimmt weiterhin ihren Lauf. Der Bedarf an Social Media, Online-Shops und zugleich der Anspruch an Haptik definieren eine neue Entwicklung der Marktwirtschaft. Wie sie sich künftig der Industrie präsentieren wird? Wir sind gespannt und halten euch auf dem Laufenden.

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