Programmatic Advertising richtig anwenden

Programmatic Advertising richtig anwenden

Vor zehn Jahren eroberte Programmatic Advertising die Werbewelt. Heute liegt der gesamte Marktanteil von maschinell gesteuerter Display-Werbung bei knapp zwei Dritteln – oder besser gesagt bei über 1,4 Milliarden Euro. 2019 soll der Anteil sogar noch weiter steigen, weil Ausgaben für Social Media-Werbung ebenfalls über diese programmatischen Werbeplattformen abgewickelt werden. Der Vorteil des Programmatic Advertising liegt auf der Hand: Unternehmen können über einen Algorithmus ihre Anzeigen automatisch ausspielen und so ihre Werbebudgets gezielt einsetzen.

Aber wie kann man im Feld des Programmatic Advertising erfolgreich sein? Im ersten Zug muss man die Abläufe selbst verstehen oder in der eigenen Firma eine Kompetenz für das Thema aufbauen. Auch muss man sich immer bewusst sein, wofür die Technologie eingesetzt wird, was sie kostet, auf welchen Kanälen Werbung verbreitet wird und wie die Zielgruppe definiert ist. Dabei muss man auf einen guten Datensatz zurückgreifen. Denn ohne Daten über die Zielgruppe ist jede Kampagne ein Schuss ins Blaue. Auf einer guten Datenlage kann man aufbauen, man kann Streuverluste minimieren und so sein Geld sinnvoll investieren, ohne dass man am falschen Ende spart. Auch beim Programmatic Advertising darf man nie vergessen, dass Content immer noch King ist. Man muss hier selbst kreativ sein, damit dem Nutzer ein Mehrwert geliefert werden kann. Hierbei sollte man auch immer beachten, dass man dauerhafte Maßnahmen und Kampagnen plant. So kann man seine Daten anpassen optimieren und selbst Trends erkennen, die man frühzeitig angehen kann.

Als gelungenes Beispiel für Programmatic Advertising dient ein amerikanischer Pool-Hersteller. Mit einem Algorithmus schaltete er, anstatt in allen Verkaufsregionen, nur dort automatische Anzeigen, wo es über einen bestimmten Zeitraum hinweg sehr warm war. So konnte der Pool-Hersteller sein Werbebudget nicht nur effizient auf eine spezielle Zielgruppe verwenden und sparte so knapp 30% seiner regulären Ausgaben, sondern er konnte auch seine Verkäufe um knapp 20% steigern.

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