Digitale Medien und die Generation Z

Die Generation Z stellt sich die Frage nach der Handynutzung gar nicht mehr, denn sie leben digital. Ein eindeutiges Merkmal der Generation Z ist die Tatsache, dass es keine klare Linie mehr gibt, welche die online- und offline Welten trennt. Digitale und soziale Medien integrieren sich leicht in ihre persönliche Welt und lassen darum keine klare Trennung zu. Die konstante Gegenwärtigkeit von sozialen Medien in ihrem Leben ermöglicht es ihnen, ständig in Verbindung zu bleiben. Dabei ist die meist genutzte Plattform nach WhatsApp aktuell YouTube.

Aber was schauen sich die Jugendlichen eigentlich auf Youtube so an? Der Rat für Kulturelle Bildung hat das in einer Studie repräsentativ untersuchen lassen. Das Ergebnis ist, dass die Generation Z natürlich mit dem Video nach Unterhaltung und Zeitvertreib sucht, aber die Hälfte aller Youtube Nutzer der Generation konsumiert Erklärvideos. YouTube gibt der Generation Z die Möglichkeit, sich zu dekomprimieren und von Themen abzulenken, die ihnen Stress verursachen.

Der Hintergrund ist ganz simpel: die Schüler nutzen Youtube, um sich Inhalte aus der Schule erklären zu lassen. Sie verstehen oft erst dann den Inhalt und damit wird YouTube zu ihrem Nachhilfelehrer. Auch als Hilfestellung für Hausaufgaben werden die audiovisuellen Formate genutzt. Ein großer Vorteil ist, dass die Videos beliebig oft abgespielt werden können. Lehrern ist das im regulären Schul-Unterricht oft nicht möglich, dennoch kann Youtube den Unterricht nicht ersetzten. 60% der in der Studie Befragten wünscht sich eine Integration der Erklärvideos und YouTube in Allgemein in den Unterricht. Obwohl YouTube nicht in erster Linie als Bildungsmedium eingerichtet ist, hat die Plattform eine unerwartet hohe Bedeutung für den Bildungsbereich gewonnen.

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